"Psychische Gesundheit ist ein Zustand des Wohlbefindens, in dem eine Person ihre Fähigkeiten ausschöpfen, die normalen Lebensbelastungen bewältigen, produktiv arbeiten und einen Beitrag zur Gemeinschaft leisten kann." (WHO, 2019)
Auf dem Weg zur »Gesunden Stadt«
Seit dem Start der Förderlinie "Psychische Gesundheit" hat die Stiftung Polytechnische Gesellschaft rund 500.000 Euro für mehr als 50 gemeinnützige Projekte bereitgestellt, die die Resilienz und die psychische Gesundheit stärken und Frankfurt auf dem Weg zur "gesunden Stadt" voranbringen. 2026 setzt die Förderlinie einen neuen Schwerpunkt: "Social Media, Medienkompetenz und psychische Gesundheit".
Soziale Medien prägen die Lebenswelt junger Menschen in hohem Maße. Sie bieten Chancen für Austausch, Teilhabe, Informationsbeschaffung und Vernetzung. Zugleich können sie – vor allem bei intensiver Nutzung – mit Risiken für die psychische Gesundheit verbunden sein.
Vor diesem Hintergrund setzt die Stiftung Polytechnische Gesellschaft im Rahmen ihrer Förderlinie Psychische Gesundheit einen neuen Schwerpunkt auf das Thema "Social Media, Medienkompetenz und psychische Gesundheit". Für mindestens drei Jahre stellt die Stiftung hierfür jährlich einen sechsstelligen Förderbetrag zur Verfügung.
Ziel der Ausschreibung ist es, gemeinnützige Träger dabei zu unterstützen, Kinder und Jugendliche in Frankfurt am Main zu einem kompetenten und gesunden Umgang mit sozialen Medien zu befähigen. Zugleich sollen Eltern, Familien sowie pädagogische Fachkräfte in ihrer Rolle als Bezugspersonen und Vorbilder gestärkt werden.
Antragstellung
Wer kann sich bewerben?
Wir unterstützen Projekte gemeinnütziger Träger, die in Frankfurt die Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen, Eltern und Familien sowie Pädagoginnen und Pädagogen und weiteren Bezugspersonen im Umgang mit sozialen Medien stärken.
Was wird gefördert?
Gefördert werden wirkungsvolle, praxisnahe gemeinnützige Projekte in Frankfurt, die einen kompetenten und gesunden Umgang junger Menschen mit sozialen Medien stärken. Dazu zählen insbesondere:
- Präventions-, Aufklärungs- und Bildungsangebote
- Beratungs- und Therapieangebote für von Social-Media-Sucht Betroffene und ihr Umfeld
- Peer-to-Peer Formate
- kreative und partizipative Formate zur Reflexion von Mediennutzung
- Ansätze zur Stärkung der "Abschaltkompetenz"
Die Projekte können sich richten an Frankfurter
- Kinder und Jugendliche
- Eltern und Familien
- Pädagoginnen und Pädagogen
- weitere Bezugspersonen junger Menschen
Wie wird gefördert?
Anträge können zu zwei Fristen im Jahr eingereicht werden: zum 20. April 2026 (Beschlussfassung bis Ende Juni 2026) und zum 22. August 2026 (Beschlussfassung bis Anfang Oktober 2026).
- Förderhöhe: 2.500 Euro bis 25.000 Euro pro Projekt
- Fördergebiet: Frankfurt am Main
- Antragsberechtigt: gemeinnützige Träger
Die Mittel können für Personal-, Sach- und projektbezogene Kosten eingesetzt werden. Eine klare Ziel- und Wirkungsdefinition, eine nachvollziehbare Projektstruktur sowie eine realistische Finanzplanung sind Voraussetzung für eine Förderung.
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