Für einen guten Start ins Leben

Baby­lotse

Den Unter­stützungs­bedarf wer­dender Mütter und Familien früh­zeitig zu er­kennen und wohn­ort­nah und pass­genau Hilfe­stellung zu ver­mitteln, ist der Kern des Projekts Baby­lotse.

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Für einen guten Start ins Leben.

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Die Zeit um die Geburt eines Kindes herum ist nicht nur für das Neu­geborene, sondern auch für die neuen Eltern eine be­sonders sen­sible Phase.

In Frankfurt kommen jedes Jahr rund 13.000 Kinder zur Welt. Rund um die Geburt haben schätzungs­weise ein Drittel der Familien einen be­sonderen Beratungs- und Unter­stützungs­bedarf unter­schiedlich star­ker Aus­prägung. Und obwohl es zahl­reiche Angebote und Programme gibt, finden viele junge Eltern nicht von sich aus den Weg in die passenden An­gebote Früher Hilfen in ihrer Nähe. Dies gilt ins­besondere, wenn die Familien star­ken Belastungs­situationen ausgesetzt sind.

Deshalb gibt es das Projekt Baby­lotse

Baby­lotsen sind speziell für diese Fälle aus­gebildete Fach­kräfte, die an allen sieben Frank­furter Geburts­kliniken jungen Eltern unter die Arme greifen.

Das Pro­gramm Baby­lotse wurde 2007 von der Stif­tung Familien­orientierte Nach­sorge SeeYou in Hamburg entwickelt. In Frankfurt wird das Projekt durch die Stif­tungen Crespo Foundation und Stif­tung Poly­technische Gesell­schaft sowie die aqtivator gGmbH gemeinsam mit der Stadt Frankfurt realisiert. Die ope­rative Um­setzung liegt beim Deutschen Kinder­schutz­bund Bezirks­verband Frank­furt am Main e. V.

Erkennen

Mittels eines struk­turierten Anhalts­bogens
werden mögliche Prob­leme aus­findig gemacht.

Klären

In einem vertie­fenden Ge­spräch er­mitteln die
Baby­lotsen den kon­kreten Unter­stützungs­bedarf.

Vernetzen

Es werden passende, möglichst wohnort­nahe An­gebote
der Träger Früher Hilfen empfohlen und ver­mittelt.

»Das war, wie wenn du im Schwimm­bad bist, und du kannst nicht schwimmen. Und da kommt jemand und gibt dir eine Hand.« Eine Frankfurter Mutter über ihre Betreuung durch eine Babylotsin Studie der Goethe-Universität über das Projekt von 2018 bis 2020
Foto: Jeanette Petri/Kinderschutzbund
Foto: Jeanette Petri/Kinderschutzbund

Unterstützung im rich­tigen Moment

Eine groß angelegte Studie der Goethe-Universität im Auf­trag der Stiftung Polytechnische Gesellschaft, der Crespo Foundation und der aqtivator gGmbH belegt die Wirk­samkeit des Projekts Babylotse in Frankfurt am Main. Von 2018 bis 2020 wurde das Projekt evaluiert. Die Studie zeigt, dass die Baby­lotsinnen die Familien bereits auf der Geburts­station erreichen – trotz sprach­licher Hürden und knapper Zeit­fenster im Klinik­betrieb. 85 Prozent aller werdenden Eltern in Frankfurt sind über das Projekt informiert.

Die Babylot­sinnen erkennen Problem­lagen, die sowohl Müttern als auch Vä­tern oft selbst noch unbekannt sind, und bieten auf professionell-empathische Art Orien­tierung in der neuen Situation.

Interesse am Projekt Babylotse?

Dann wenden Sie sich direkt an unsere Ansprech­partnerin in der Stiftung oder beim Kinderschutz­bund Frank­furt am Main.

Dr. Katharina Uhsadel Bereichsleiterin Kunst, Kultur
und Pflege des kulturellen Erbes
069 - 789 889 - 15
uhsadel@sptg.de

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