Aktuelle Meldungen
Förderprojekt
Psychische Gesundheit junger Menschen stärken
Mit dem FORT-Beratungsbus erweitert das Gesundheitsamt Frankfurt sein Angebot für junge Menschen und geht bewusst neue Wege der Prävention: Der Bus kommt dorthin, wo Jugendliche und junge Erwachsene ihren Alltag verbringen: auf Schulhöfe, in Parks und an Jugendzentren. Dort bietet er vertrauliche, kostenfreie Beratung ohne Voranmeldung für 15- bis 23-Jährige. Die Stiftung Polytechnische Gesellschaft fördert das Projekt im Rahmen ihrer Sonderförderlinie Psychische Gesundheit. Ziel ist es, frühzeitig Zugänge zu Unterstützung zu eröffnen und Hemmschwellen abzubauen, bevor sich psychische Belastungen verfestigen.
"Psychische Gesundheit ist eine zentrale Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe, eine freie persönliche Entwicklung und Resilienz, gerade im jungen Erwachsenenalter. Der FORT-Beratungsbus bringt Unterstützung aufsuchend, niedrigschwellig und vertrauensvoll dorthin, wo junge Menschen sich aufhalten. Genau solche präventiven Angebote brauchen wir, um frühzeitig die psychische Gesundheit junger Menschen in Frankfurt zu stärken, bevor sich ernsthafte Erkrankungen manifestieren, die mit erheblichen Belastungen für die Betroffenen und ihre Angehörigen sowie langfristig auch mit hohen sozialen und wirtschaftlichen Folgekosten für die Gesellschaft verbunden sind," erklärt Prof. Dr. Frank E. P. Dievernich, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Polytechnische Gesellschaft.
Gemeinsam mit dem Gesundheitsamt Frankfurt am Main und der Crespo Foundation wird so ein präventives Angebot gestärkt, das junge Menschen ernst nimmt und die psychische Gesundheit der Stadtgesellschaft nachhaltig fördert. Mehr Infos unter https://frankfurt.de/frame/angebote/fort
Diskussionsveranstaltung zum Thema Frühe Hilfen
Familienbildung als Schlüssel zur Zukunftssicherung Frankfurts
Wie kann Familienbildung zur Stärkung von Familien beitragen – und zugleich die Zukunft Frankfurts als attraktiven Lebens- und Wirtschaftsstandort sichern? Dieser Frage widmet sich eine Diskussionsveranstaltung am Donnerstag, 5. Februar 2026, von 18:00 bis 19:30 Uhr in der Evangelischen Akademie Frankfurt.
Eingeladen haben die Stiftung Polytechnische Gesellschaft und ein Zusammenschluss Frankfurter Familienbildungsstätten. Im Zentrum stehen aktuelle Herausforderungen für Familien sowie das Projekt "Willkommenstage in der frühen Elternzeit", das Familien gezielt unterstützt.
Unter dem Titel "Zukunft gemeinsam gestalten: Familienbildung als Standortfaktor für Wirtschaft und Kommune" diskutieren Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Praxis:
- Dirk Pollert, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (vhu)
- Susanne Freifrau von Verschuer, Unternehmerin und Vizepräsidentin der IHK Frankfurt
- Sigrid Kemler, Leitung Katholische Familienbildung Frankfurt
- Hanan El Aiyachi, Leiterin Familienbildung Fechenheim-Süd und ehemalige Teilnehmerin des Programms
Im Anschluss gibt es Gelegenheit zum Austausch bei einem Imbiss sowie zur Information über Angebote der Familienbildungsstätten. Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten.
Rosl- und Paul Arnsberg-Preis und Arno Lustiger-Förderpreis
Herausragende Forschung zur jüdischen Geschichte Frankfurts
Die Stiftung Polytechnische Gesellschaft ehrt in diesem Jahr erneut bedeutende wissenschaftliche Arbeiten zur jüdischen Geschichte Frankfurts mit dem Rosl und Paul Arnsberg-Preis sowie dem Arno Lustiger-Förderpreis. Preisträger in diesem Jahr sind Philipp Lenhard, Wolfgang Treue und Zarin Aschrafi. Die feierliche Preisverleihung findet am 1. Dezember 2025 um 18.30 Uhr im Jüdischen Museum Frankfurt statt.
Über den Rosl- und Paul Arnsberg-Preis und Arno Lustiger-Förderpreis
Förderung
Orte der Begegnung schaffen: Stiftung Polytechnische Gesellschaft fördert Projekte gegen Einsamkeit im Alter
Die Stiftung Polytechnische Gesellschaft setzt sich mit dem Förderprogramm "LEA – Projekte zur Linderung von Einsamkeit im Alter" gezielt für die Linderung der Einsamkeit älterer Menschen ein. Nach der erfolgreichen ersten Ausschreibung in 2024 ruft die Stiftung nun zum zweiten Mal gemeinnützige Träger und Institutionen dazu auf, ihre Projektideen zur Unterstützung lebensälterer, vereinsamter Menschen einzureichen.