Aktuelle Meldungen
Engagement gestaltet Stadt
Start der »Frankfurter Begegnungen«
Die Stiftung Polytechnische Gesellschaft und die Volkshochschule Frankfurt am Main starten mit den "Frankfurter Begegnungen" ein gemeinsames Angebot für engagierte Bürgerinnen und Bürger. Die neue Veranstaltungsreihe verbindet Netzwerkabende, Weiterbildung und Projektentwicklung rund um zivilgesellschaftliches Engagement. Der Auftakt findet am 28. Mai 2026 in der Deutschen Nationalbibliothek statt.
Stadtteil-Historiker
Topographie einer Straße im Frankfurter Holzhausenviertel
Stadtteil-Historiker Dr. Bernardo Mertes forscht aktuell zu den im Nationalsozialismus verfolgten Bewohnerinnen und Bewohnern der Hamannstraße. Bei "Denkmal am Ort" am 28. März gab er bereits einen eindrucksvollen und bewegenden Einblick in die Biografien dieser Menschen. Um die Ergebnisse einem breiteren Publikum zugänglich zu machen, hat Herr Dr. Mertes eine Webseite erstellt, welche die von ihm recherchierten Lebensläufe öffentlich zugänglich macht. Dort ist auch die Möglichkeit gegeben, sich an den Recherchen zu beteiligen.
Mutig bilden
Bildung für ein zukunftsfähiges Frankfurt
Frankfurt steht für gelebte Vielfalt, bürgerschaftliche Verantwortung, ein humanistisches Erbe, Demokratie und dynamische Urbanität. Mit Blick auf die Zukunft dieser Stadt stellt sich die Frage welche Inhalte/Aspekte ein Bildungsbegriff beinhalten soll? Für diese Stadt soll ein neuer Bildungsbegriff entstehen, er sollte u.a. darauf abzielen, Menschen zur aktiven Mitgestaltung des Wandels zu befähigen.
Aus der Polytechnischen Familie heraus hat die Initiative "Bildung neu denken" Vorschläge erarbeitet, die Bildung in Frankfurt neu fassen – als Persönlichkeitsentwicklung und Gesellschaftsgestaltung zugleich. Der Themenabend "Mutig bilden" stellt diese Vision zur Diskussion: Welche Kompetenzen brauchen wir für die Zukunft? Wie wird Vielfalt zur Lernressource? Wie können Schulen zu Bildungshubs im Viertel werden? Wie kann Bildung gelingen, die Menschen egal welcher Herkunft und welchen Alters erreicht; und schließlich, wie muss Frankfurt als Bildungslandschaft gestaltet werden?
Ein Themenabend der Polytechnischen Gesellschaft Frankfurt in Zusammenarbeit mit der Stiftung Polytechnische Gesellschaft. Gäste: Prof. Dr. Frank E. P. Dievernich (Stiftung Polytechnische Gesellschaft), Franziska Deliry (Lehrerin und Inklusionsbeauftragte), Moritz Endres (SV-Berater), Michael Gehrig, (ehem. Schulleiter), Michael Pachmajer (Transformationsexperte), Dr. Christof Riess (Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main) Moderation: Rosemarie Tuchelt, Journalistin, hr2-Kultur i.R., Redakteurin der Zeitschrift "Forum Wissenschaft".
Wie gestalten Medien neue Räume für Debatten und Teilhabe?
Meinungsfreiheit, Meinungsvielfalt und Verantwortung für die Demokratie
Im Rahmen der Woche der Meinungsfreiheit 2026 laden die World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 in Kooperation mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels, dem Hessischen Rundfunk und der Stiftung Polytechnische Gesellschaft zu einer Diskussionsveranstaltung in den WDC-Hub im Museum Angewandte Kunst Frankfurt ein.
Unter dem Leitmotiv von WDC 2026 "Design for Democracy. Atmospheres for a better life" diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Medien, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, wie Medien Räume für Debatten, Teilhabe und demokratische Orientierung gestalten können. Medien prägen, wie wir Informationen aufnehmen, Wirklichkeit wahrnehmen und öffentliche Debatten führen. Angesichts von Polarisierung, Desinformation und wachsendem Druck auf demokratische Werte stellt sich die Frage nach ihrer Verantwortung für Meinungsfreiheit, Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Montag, 4. Mai 2026
Einlass: 18.30 Uhr
Beginn: 19 Uhr
Museum Angewandte Kunst
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt
Podiumsdiskussion mit:
- Prof. Dr. Frank E.P. Dievernich, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Polytechnische Gesellschaft
- Carsten Knop, F.A.Z. Herausgeber
- Eberhard Nembach, medienübergreifender Chefredakteur des hr
- Prof. Dr. Birgit Stark, Kommunikationswissenschaftlerin Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Institut für Publizistik
Moderation: Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Forschungszentrums Normative Ordnungen der Goethe Universität und des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt
Der Eintritt ist frei, keine Anmeldung erforderlich.
Pressekonferenz
Startschuss für das »Jahr des Engagements«
Mit einer Auftaktveranstaltung im Römer hat die Stadt Frankfurt am 17. März das "Jahr des Engagements" offiziell eröffnet. Im Mittelpunkt stehen die vielen Ehrenamtlichen, die das Leben in der Stadt täglich prägen. Ziel des Kampagnenjahres ist es, freiwilliges Engagement sichtbarer zu machen und stärker zu würdigen. Organisiert wird das Themenjahr vom Fachbereich Ehrenamt der Stadt Frankfurt. Geplant sind unter anderem ein Fotowettbewerb, die Ehrenamtsmesse am 12. September im Römer sowie die Verleihung des Frankfurter Bürgerpreises. Zudem können sich Organisationen für die Walter Möller-Plakette bewerben.
Die Stiftung Polytechnische Gesellschaft unterstützt das "Jahr des Engagements" als Partner. Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Frank E.P. Dievernich betonte: "Zivilgesellschaftliches Engagement ist das Fundament einer starken Stadtgesellschaft. Menschen, die sich für andere einsetzen, geben unserer Stadt Herz, Kraft und Zusammenhalt. Sie verleihen Frankfurt Flügel – oft ganz leise, aber mit großer Wirkung – und zeigen, wie viel im Miteinander möglich ist. Dieses Engagement sichtbar zu machen, wertzuschätzen und zu weiterem Engagement anzustiften, ist unser Ziel für das Jahr des Engagements."
Neben der Stiftung engagieren sich auch Akteure aus Wirtschaft und Handwerk, um freiwilliges Engagement in diesen Bereichen stärker in den Fokus zu rücken: Als Kooperationspartner mit dabei sind die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main und die Industrie- und Handelskammer Frankfurt (IHK).
Weitere Informationen zum Programm sind unter engagement-ffm.de verfügbar.