Pressemitteilung
Orte der Begegnung schaffen: Stiftung Polytechnische Gesellschaft fördert Projekte gegen Einsamkeit im Alter
Zweite Förderrunde von "LEA - Projekte zur Linderung von Einsamkeit im Alter" ist gestartet – Einreichungsfrist der Bewerbungen endet am 20. Februar 2026 – Kooperationsprojekte sind ausdrücklich erwünscht
FRANKFURT, 12. NOVEMBER 2025. Einsamkeit zählt zu den drängendsten sozialen Herausforderungen unserer Zeit. Sie betrifft zahlreiche Menschen in Frankfurt am Main und wirkt sich in hohem Maße auf ihre Lebensqualität und Gesundheit aus. Besonders betroffen sind ältere Menschen, die aufgrund von Krankheit, Mobilitätseinschränkungen, dem Ende des Berufslebens oder der räumlichen Entfernung zu Angehörigen zunehmend allein leben.
Die Stiftung Polytechnische Gesellschaft setzt sich mit dem Förderprogramm "LEA – Projekte zur Linderung von Einsamkeit im Alter" gezielt für die Linderung dieser Einsamkeit ein. Nach der erfolgreichen ersten Ausschreibung in 2024 ruft die Stiftung nun zum zweiten Mal gemeinnützige Träger und Institutionen dazu auf, ihre Projektideen zur Unterstützung lebensälterer, vereinsamter Menschen einzureichen. "Gesellschaftlicher Zusammenhalt gelingt nur dann, wenn alle mitgedacht werden – insbesondere auch die Älteren, die sich aus dem öffentlichen Leben zurückgezogen haben. Mit LEA wollen wir dazu beitragen, diesen Menschen wieder mehr Teilhabe zu ermöglichen", so Prof. Dr. Frank E.P. Dievernich, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Polytechnische Gesellschaft.
Erprobte Ansätze und neue Ideen gesucht
In der ersten Förderrunde wurden bereits vielfältige Maßnahmen unterstützt – darunter ein monatliches Museumscafé im Senckenberg Naturmuseum Frankfurt, ein Spieletreff im Frankfurter Norden, Bewegungsangebote in verschiedenen Frankfurter Stadtteilen sowie der Aufbau eines Besuchs- und Begleitdienstes mit Hund. Nun werden erneut Partner gesucht, die praxisnahe, niedrigschwellige und innovative Projekte in Frankfurt umsetzen wollen.
Lotsen und Brückenbauer gesucht
Ziel der Förderlinie ist es insbesondere, Brücken zu bestehenden Angeboten in der Stadt zu schlagen – etwa durch Lotsenmodelle in Kooperation mit Hausärztinnen und Hausärzten, Apotheken oder Pflegediensten. Diese kennen die Lebensrealitäten älterer Menschen oft am besten und können frühzeitig unterstützend wirken. Gefördert werden auch Projekte, die digitale Teilhabe ermöglichen – etwa durch Schulungen im Umgang mit Technik oder generationenübergreifende Mentoring-Formate. Ebenso willkommen sind Konzepte, die sich an Menschen mit demenziellen oder psychischen Erkrankungen richten oder die Lebensqualität in stationären Einrichtungen verbessern.
Finanzielle Förderung und ideelle Begleitung
Für jedes ausgewählte Projekt stellt die Stiftung zwischen 7.500 Euro und maximal 20.000 Euro bereit. Neben der finanziellen Förderung wird – sofern sinnvoll – auch das breite Netzwerk der Stiftung Polytechnische Gesellschaft eingebunden, um generationenübergreifende Impulse und kulturelle Angebote zu ermöglichen. Die Stiftung legt großen Wert auf nachhaltige, übertragbare Modelle. Sie begrüßt ausdrücklich träger- und sektorenübergreifende Kooperationen sowie die Einbindung bestehender Strukturen.
Informationen für die Bewerbung
Der Bewerbungszeitraum endet am 20. Februar 2026. Die eingereichten Unterlagen sollen folgende Informationen enthalten:
- Projekt-Skizze (max. 3 Seiten) mit Beschreibung der Maßnahmen
- Darstellung der fachlichen Vorerfahrung und bisheriger Projekte des Trägers für ältere Menschen in Frankfurt
- Finanzierungsplan mit Nachweis der Eigenleistung
- Zeitplan
- Nachweis der Gemeinnützigkeit
Die Entscheidung über die Förderung fällt Ende März 2026. Eine Umsetzung der Projekte ist ab Frühjahr 2026 vorgesehen. Ein Anspruch auf Förderung besteht nicht.
Weitere Informationen bietet die Profilseite zur Initiative. Für Rückfragen zum Förderengagement steht Dr. Katharina Uhsadel unter 069-789 889-15 oder per E-Mail unter uhsadel@sptg.de zur Verfügung.
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