Aktuelle Meldungen
Pressekonferenz
Startschuss für das »Jahr des Engagements«
Mit einer Auftaktveranstaltung im Römer hat die Stadt Frankfurt am 17. März das "Jahr des Engagements" offiziell eröffnet. Im Mittelpunkt stehen die vielen Ehrenamtlichen, die das Leben in der Stadt täglich prägen. Ziel des Kampagnenjahres ist es, freiwilliges Engagement sichtbarer zu machen und stärker zu würdigen. Organisiert wird das Themenjahr vom Fachbereich Ehrenamt der Stadt Frankfurt. Geplant sind unter anderem ein Fotowettbewerb, die Ehrenamtsmesse am 12. September im Römer sowie die Verleihung des Frankfurter Bürgerpreises. Zudem können sich Organisationen für die Walter Möller-Plakette bewerben.
Die Stiftung Polytechnische Gesellschaft unterstützt das "Jahr des Engagements" als Partner. Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Frank E.P. Dievernich betonte: "Zivilgesellschaftliches Engagement ist das Fundament einer starken Stadtgesellschaft. Menschen, die sich für andere einsetzen, geben unserer Stadt Herz, Kraft und Zusammenhalt. Sie verleihen Frankfurt Flügel – oft ganz leise, aber mit großer Wirkung – und zeigen, wie viel im Miteinander möglich ist. Dieses Engagement sichtbar zu machen, wertzuschätzen und zu weiterem Engagement anzustiften, ist unser Ziel für das Jahr des Engagements."
Neben der Stiftung engagieren sich auch Akteure aus Wirtschaft und Handwerk, um freiwilliges Engagement in diesen Bereichen stärker in den Fokus zu rücken: Als Kooperationspartner mit dabei sind die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main und die Industrie- und Handelskammer Frankfurt (IHK).
Weitere Informationen zum Programm sind unter engagement-ffm.de verfügbar.
Förderprojekt
Psychische Gesundheit junger Menschen stärken
Mit dem FORT-Beratungsbus erweitert das Gesundheitsamt Frankfurt sein Angebot für junge Menschen und geht bewusst neue Wege der Prävention: Der Bus kommt dorthin, wo Jugendliche und junge Erwachsene ihren Alltag verbringen: auf Schulhöfe, in Parks und an Jugendzentren. Dort bietet er vertrauliche, kostenfreie Beratung ohne Voranmeldung für 15- bis 23-Jährige. Die Stiftung Polytechnische Gesellschaft fördert das Projekt im Rahmen ihrer Sonderförderlinie Psychische Gesundheit. Ziel ist es, frühzeitig Zugänge zu Unterstützung zu eröffnen und Hemmschwellen abzubauen, bevor sich psychische Belastungen verfestigen.
"Psychische Gesundheit ist eine zentrale Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe, eine freie persönliche Entwicklung und Resilienz, gerade im jungen Erwachsenenalter. Der FORT-Beratungsbus bringt Unterstützung aufsuchend, niedrigschwellig und vertrauensvoll dorthin, wo junge Menschen sich aufhalten. Genau solche präventiven Angebote brauchen wir, um frühzeitig die psychische Gesundheit junger Menschen in Frankfurt zu stärken, bevor sich ernsthafte Erkrankungen manifestieren, die mit erheblichen Belastungen für die Betroffenen und ihre Angehörigen sowie langfristig auch mit hohen sozialen und wirtschaftlichen Folgekosten für die Gesellschaft verbunden sind," erklärt Prof. Dr. Frank E. P. Dievernich, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Polytechnische Gesellschaft.
Gemeinsam mit dem Gesundheitsamt Frankfurt am Main und der Crespo Foundation wird so ein präventives Angebot gestärkt, das junge Menschen ernst nimmt und die psychische Gesundheit der Stadtgesellschaft nachhaltig fördert. Mehr Infos unter https://frankfurt.de/frame/angebote/fort
Diskussionsveranstaltung zum Thema Frühe Hilfen
Familienbildung als Schlüssel zur Zukunftssicherung Frankfurts
Wie kann Familienbildung zur Stärkung von Familien beitragen – und zugleich die Zukunft Frankfurts als attraktiven Lebens- und Wirtschaftsstandort sichern? Dieser Frage widmet sich eine Diskussionsveranstaltung am Donnerstag, 5. Februar 2026, von 18:00 bis 19:30 Uhr in der Evangelischen Akademie Frankfurt.
Eingeladen haben die Stiftung Polytechnische Gesellschaft und ein Zusammenschluss Frankfurter Familienbildungsstätten. Im Zentrum stehen aktuelle Herausforderungen für Familien sowie das Projekt "Willkommenstage in der frühen Elternzeit", das Familien gezielt unterstützt.
Unter dem Titel "Zukunft gemeinsam gestalten: Familienbildung als Standortfaktor für Wirtschaft und Kommune" diskutieren Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Praxis:
- Dirk Pollert, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (vhu)
- Susanne Freifrau von Verschuer, Unternehmerin und Vizepräsidentin der IHK Frankfurt
- Sigrid Kemler, Leitung Katholische Familienbildung Frankfurt
- Hanan El Aiyachi, Leiterin Familienbildung Fechenheim-Süd und ehemalige Teilnehmerin des Programms
Im Anschluss gibt es Gelegenheit zum Austausch bei einem Imbiss sowie zur Information über Angebote der Familienbildungsstätten. Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten.